Ob Umbau, Kapazitätserweiterung oder neues Verfahren: Veränderungen an Anlagen und im Betrieb können neue Gefährdungen schaffen. Je komplexer die Anlage, desto wichtiger ist es, technische, organisatorische und rechtliche Anforderungen frühzeitig zusammenzuführen.
Das zeigt sich häufig daran:
- Sicherheitsrelevante Anlagen, Schutzfunktionen und Anforderungen sind nicht vollständig erfasst.
- Gefährdungen aus Betrieb, Instandhaltung oder Änderungen werden nicht regelmäßig und nicht mit einer einheitlichen, nachvollziehbaren Methode bewertet.
- Prüfungen, Wartungen und daraus resultierende Maßnahmen sind nicht lückenlos transparent und nachverfolgbar.
- Technische Schutzmaßnahmen, Betriebsorganisation und das Verhalten der Beschäftigten greifen nicht konsequent ineinander.
- Bei Umbauten, Erweiterungen oder neuen Verfahren bleibt offen, welche Sicherheitsanforderungen rechtzeitig berücksichtigt werden müssen.
- Die Verantwortlichkeiten zwischen Betreiber, Instandhaltung, Planung und weiteren Beteiligten sind nicht klar abgegrenzt.
Anlagensicherheit beginnt, bevor eine Betriebsstörung eintritt. Entscheidend ist eine systematische Betrachtung von Anlage, Betriebsweise und Gefährdungen. ENIGA unterstützt Sie dabei, Risiken strukturiert zu bewerten, beispielsweise im Rahmen von Sicherheitsbetrachtungen, und geeignete Maßnahmen belastbar umzusetzen.

